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Ist dieser bisher an Zeitaufwand nicht unerhebliche Arbeitsbereich geschafft, ist die Farbe gut durchgetrocknet, dann wird die Vorderseite des Fensterrahmens auf die als Scheibe fungierende klare Kopierfolie gelegt und mit der Sägeblatt - Sekundenklebertechnik auf der Folie Tropfen für Tropfen fixiert. Ist der Aussenrahmen festgeklebt, dann wird das innere Fensterrahmenelement deckungsgleich auf die andere Seite der Folie geklebt. Die Folie wird mit einem ordentlichen Rand versehen ausgeschnitten und von hinten mit dem Rahmen genau in den Fensterausschnitt passend auf die graue Pappe geklebt. Sinn dieser doppelten Klebeaktion ist, dass man bei Innenansicht den kompletten Fensterrahmen hat und nicht auf Plexiglas schaut. ACHTUNG! Auf Aussenrahmen und Innenrahmen achten! Das stärkere Pappelement kann für den Innenbereich eingefärbt werden und dann von hinten auf die dünnere Pappe geklebt werden. Hintergrund für die Sandwich-Bauweise mit dem Fenster ist das einfache und sehr genaue Einpassen des Fensters in das Mauerwerk. Es entfallen wie sonst bei nur einer Wandstärke penibles Einpassen des Fensters und eventuelle Klebereste, sei es am Fenster oder am Gebäude. Sind mehrere Fenster vorhanden, wird Fenster für Fenster eingesetzt, wie beim Vorbild.
So weit die Theorie. Es hört sich alles ganz einfach an, ich kann sagen: ist es auch. Anfangs benötigt man - wie bei vielen Dingen - ein klein wenig Zeit mehr, dies gibt sich dann nach den ersten Arbeiten.
Nach diesem Grundprinzip werden eigentlich alle Gebäude errichtet. Bei aufzusetzenden Mauerelementen werden diese meist erst ausserhalb komplett montiert. Man arbeitet sich von der unteren Schicht eine Schicht nach der anderen voran bis zur obersten. Erst dann werden die einzelnen Elemente auf das Grundelement aufgeklebt. Doch Vorsicht! Vor jedem Kleben nochmals die Passgenauigkeit überprüfen. Jetzt kann man noch Korrekturen relativ einfach vornehmen.
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