Feiner Modellbau im Maßstab  1 : 160 !


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Gleisaufbau Teil 3


. . . in der feinen Welt der Spur N !
 


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Lädchen
 

Lokstation Klausfelde
Gleisaufbau Teil  3
Die Weichenstellmechanik

Nachdem nun die ausstehenden Gleise erst nach Montage der Drehscheibe weitergebaut werden können, musste erst einmal das Vorhandene soweit möglich verdrahtet werden und für die Weichen eine Stellmöglichkeit  erarbeitet werden.
Ziel der aktuellen Arbeiten ist den Status der ersten Testfahrten zu erreichen.

Verdrahtung 1

Die noch nicht ganz fertiggestellte Kabelführung unterhalb des Moduls. Optimal zur Kabelführung haben sich selbstklebende Kabelhalter erwiesen, hier von mir zum ersten Mal ausprobiert. Zur Stromverteilung sind Erdungskabelverteiler aus Kupfer eingesetzt worden.



Lange Zeit vor der Montage der Weichenstellmechanik hatte ich mir Gedanken zur Ausführung zum Stellen der Weichen gemacht. Auf  FREMO  Treffen hatte ich  ausgiebig Gelegenheit unterschiedliche Möglichkeiten kennenzulernen und bin nach und nach zu meinem hier durchgeführten Entschluss gelangt:

Die Mechanik soll definitiv jeder einzelnen Weiche sofort und ohne weitere Schwierigkeit zuzuordnen sein. Das bedeutet, sie ist ortsgebunden.
Die Mechanik soll möglichst einfach und betriebssicher sein.
Es sollen durch Vorgabe der einfachen Ausführung keine motorischen  Varianten eingesetzt werden sondern nur handbedienbare Mechanik.
Die Weichen sollen von beiden Seiten des Moduls zu stellen sein.

Somit war das Konzept klar definiert.
 Die Weichen werden von Hand ortsgestellt.

Einzelteile 1
Stellöffnung 1

Zuerst wird ein 50 mm großes Loch mittels Lochschneider genau in der Flucht der Stellschwelle in die Modulseitenwand gesägt.

Hier die Elemente, die hinter den Kreisausschnitt kommen:
Die beiden Sperrholzbrettchen, gedrehte Muffen aus Neusilber zur Führung des Stelldrahts und ein Microschalter montiert an einem kleinen Winkel.

CIMG1065

Hier auf einen Blick die gesamte Stellmechanik für die Weiche. Elemente von unten nach oben:

- Sperrhollzbrettchen mit Führungsmuffe und darauf montiertem Winkel mit Microschalter
- 4 mm Messingstelldraht, größere Lüsterklemme zum Stellen des Microschalters und darüber positionierter Lüsterklemme für die Verbindung zur Weichenmechanik
- Verbindungsdraht ( 3 mm Messing ) von der Lüsterklemme auf dem Stelldraht  zum
4 mm Messingrohr mit Stelldraht der Weichenzunge; Führung des Messingrohrs durch entsprechend große Ösen

Der Stelldraht zur Weichenzunge ist 0,5 mm starker Stahldraht. Dieser ist  flexibel genug, um die Zungen nicht zu stark anzudrücken jedoch auch stark genug, um die Belastung auszuhalten. Fixiert ist er weichgelötet in etwas größerer Bohrung im Messingrohr.
Abschließend wird über den Microschalter die Herzstückpolarisation angeschlossen.

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So oder ähnlich kann die Mechanik in der Rohfassung von außen am Modul aussehen.
Wie man rechts sieht funktioniert sie auch.
 Zufrieden mit der Funktiontüchtigkeit bin ich ebenfalls bis dato.

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CIMG1071

Jetzt kommt schließlich der spannende Augenblick bei jedem einzelnen Modul:
die erste Testfahrt auf den noch nie benutzten Gleisen. Hierzu nutzte ich die V 180 von BRAWA, die inzwischen mit Sound versehen wurde.
Zuerst der Anschluss der Stromversorgung - es gab Gott sei Dank keinen Kurzschluss. Dann wurde die Lok auf die Gleise gestellt und das Licht eingeschaltet und danach der Sound - es war ein unbeschreibliches Gefühl, als der Diesel der Lokomotive startete. Dank der Digitalisierung und des wirklich hervorragenden Decoders von Tran setzte sich nun die V 180 ganz ganz langsam in Bewegung.  

Grafik3

Die ersten Zentimeter mit Licht und Sound eigenständig auf dem entstehenden Modul  der Lokstation Klausfelde vor der hier ersten funktionfähigen ortsgestellten Weiche.
Es sei noch einmal in Erinnerung gerufen, dass diese Optik der Modellbahn  in Spurweite 9 mm erreicht werden kann.

Grafik2

Kurze Zeit später musste auch noch ein 4-Achser eingesetzt werden. Einmal zur Endkontrolle der Funktionfähigkeit der verlegten Gleise, nicht zuletzt jedoch zum wiederholten Probieren der Magnetfeldkupplung - es macht einfach riesig Spaß. Wer es noch nicht kennenlernen konnte, dem ist ganz sicher etwas entgangen.

Grafik1

Befriedigend ist ebenfalls, wenn nach sorgfältigem Arbeiten alles reibungslos im ersten Betrieb klappt, eine Bestätigung der Vorgehensweise beim Bau.


Zum Abschluss noch 3 Aufnahmen von der Magnetfeldkupplung. Dies ist endlich eine in Optik, Qualität und Betriebstauglichkeit für den Bereich fiNe-scale adäquate Lösung.

Grafik5
Grafik4
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